Presseberichte

 

Bericht in der Riedinfo vom 26.07.2006

 

Bericht in der Riedinfo vom 01.02.2006

 

Bericht im Ried-Echo vom 31.01.2006

 

Spaß und Spannung im Vordergrund
Tischfußball: Junger Verein in Allmendfeld richtet in der Stadthalle sein erstes Turnier aus – Insgesamt 32 Mannschaften

GERNSHEIM. Wer kennt sie nicht, die „Kicker“ in Kneipen, umlagert von Männern (und solchen, die welche werden wollen), die von dem kleinen Ball und ihren „Kickern“ an Stangen durch nichts abgelenkt werden dürfen? Zusammengepresste Lippen, nervöse Zungenspitzen, die vorwitzig über den Mund fahren, Blicke fixiert auf das kleine Spielfeld, Hände, die an Hosenbeinen trocken gewischt und im finalen Jubel nach oben gerissen werden. Das sind Momentaufnahmen eines Tischfußballmatches – spontan oder verabredet – irgendwo im rauchigen Dunst einer Gaststätte.

Dass Tischfußball immer häufiger auch sportlich und im Vereinsgefüge gespielt wird, dürfte nicht jedem bekannt sein. Seit Spätsommer 2005 gibt es beispielsweise die Tischfußballfreunde Allmendfeld als eingetragenen Verein. Ihr Vorsitzender, Sven Efkemann, kaufte 2003 ein Tischfußballgerät, stellte es im Wohnzimmer auf und lud Freunde zum „Kicken“ ein. Der Raum wurde schnell zu klein, also zogen die Spieler in die Garage um und stellten bald darauf ein zweites Spielgerät dazu.

Im Winter 2004 stellte die Stadt Gernsheim der Gruppe einen Trainingsraum im Keller des Bürgerhaus Allmendfeld zur Verfügung. Dort treffen sich die Vereinsmitglieder zwischen 17 und 65 Jahren montags von 19 bis 21.30 Uhr zum Training, aber auch, um Geräte zu warten und den Raum sauber zu halten. Spieltag für Mitglieder und Gäste ist der Mittwoch. Jugendwart Dieter Werner betreut den Nachwuchs von 17 bis 18.30 Uhr. Neulinge (ab elf Jahren) sind eingeladen vorbeizukommen, die Teilnahme ist kostenlos. Ab 19 Uhr wird wöchentlich ein Turnier mit Doppelmannschaften ausgetragen, zur Verfügung hat der Verein mit inzwischen 30 aktiven Spielern – darunter auch Frauen – mittlerweile vier „Kicker“.

Am Samstag hatten die Tischfußballfreunde zu ihrem ersten öffentlichen Turnier ins Foyer der Stadthalle Gernsheim eingeladen. Zunächst trugen die Jugendteams ihren Wettkampf aus. Die Freunde Yann Müller (11) und Carlo Geßling (12), beide aus Gernsheim, traten unter dem Mannschaftsnamen „Red Panthers“ an. „Wir hatten in der Grundschule einen Kicker und haben auch schon privat gekickt“, erzählten sie. Im ersten Match spielten sie gegen das „Powerteam“ Robin Fornoff und Tobias Müller (beide 11). Der besondere Reiz sei die Spannung und das Zusammenspielen als Team, außerdem mache es einfach viel Spaß, sind sich die Vier einig.

Die Regeln schienen allen bekannt zu sein; sie hingen aber auch zum Nachlesen aus und wurden vor Beginn des Turniers noch einmal kurz erläutert, Fairness und Ehrlichkeit ist beim Kicken natürlich angesagt: so heißt es beispielsweise: Leiern, Stoßen, Reißen, Anschlagen und übertriebene Härte sind untersagt, der Anstoß wird ausgeknobelt, fremde Schmiermittel, Getränke, Kippen oder Essen haben an den Tischen genauso wenig zu suchen wie Zuschauer, die das Spiel behindern könnten.

Sechs Tische standen für das Turnier am Samstag bereit, ein weiterer für freie Spiele. Die Jugend und auch später die Erwachsenen spielten schnell und fair gegeneinander, wechselten mit viel Dynamik die Gegner und verfolgten gespannt deren Abschneiden. Da wird dann auch einmal der Sieg eines ehemaligen (siegreichen) Gegners gegen ein anderes starkes Team bejubelt, noch dazu wenn das dem eigenen Weiterkommen zuträglich sein könnte. Etwas mehr als zwei Stunden tummelten sich die zwölf Jugendteams an den Kickertischen. Der Nachmittag und frühe Abend war den 20 Erwachsenenmannschaften vorbehalten.

Sieger gab es natürlich auch: bei der Jugend (bis 15 Jahre) freuten sich „Die Sekte“ (Daniel Grüll/Oliver Ziegler) über den ersten Platz, ihnen folgten die „Killerz“ (Seyit Yilmaz/Maurice Grüll) und die „Yin Yangs“ (Thorben Schellhaas/Christian Frank). Bei der Erwachsenenrunde triumphierten „Most Wanted“ (Markus Münster/ Dieter Werner) über die „Mörikegurken“ (Dennis Twardzik/Jürgen Vohwinkel) und das Team „Gnadenlos“ (Dejan Trajcev/Miguel Lopez).

Spaß habe es gemacht, war das allgemeine Fazit, und der Turnierablauf sei sehr gut vorbereitet gewesen. Gespielt wurden jeweils Vor- und Rückrunden, es folgten so genannte KO-Runden. Abschließend traten die jeweiligen die Sieger gegeneinander an. Bereits am Abend war klar, dass die Tischfußballfreunde – die Turnierleitung hatten Jörg Vatter, Sven Efkemann und Bernd Rossmann – auch künftig solche Turniere anbieten möchten.                              bwn 31.1.2006

 

Bericht in der Riedinfo vom 23.11.2005

Wir sind mit 5 Mannschften des TFA angetreten und haben die Plätze 2, 3 und 4 belegen können.

Sicherlich währe mehr drin gewesen, auf diesen doch sehr eigenwilligen Tischen konnten wir leider

 unsere unser können nur sehr bedingt einsetzen. Gesamt waren 17 Mannschften am Start.